Mobilitätszentrale

Hanauer Mobilitätszentrale – Vorbild für die Region Nach Oben

Bild: RMV/Stefanie Kößling
Bild: RMV/Stefanie Kößling

Kompetenter Service und Beratung aus einem Guss, ganz zentral und nah an Kundinnen und Kunden – das ist das Ziel der neuen Mobilitätszentrale im Einkaufs- und Kulturzentrum „Forum Hanau“ auf dem Freiheitsplatz direkt neben dem Zentralen Busbahnhof (ZOB). Schon kurze Zeit nach ihrer Eröffnung hat sie sich zur beliebten Anlaufstelle für viele Bus- und Bahnfahrende entwickelt. Kein Wunder: Das Projekt ist einmalig in der Region.
Die HSB hat das operative Geschäft in der Zentrale übernommen. Das Projekt ist in mehrfacher Hinsicht bisher einzigartig im RMV. Die Mobilitätszentrale ist die erste interkommunal betriebene in Hessen. Hier haben sich die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig und die Lokale Nahverkehrsorganisation Hanau mit der HSB zusammengetan.
Bild: RMV/Stefanie Kößling
Bild: RMV/Stefanie Kößling
Aber auch das neue Design macht Hanau zum Vorbild für moderne Mobilitätszentralen im RMV. Dezente Farben heißen Besucherinnen und Besucher im Serviceraum willkommen. Durch die sich automatisch öffnende, große Tür gelangen auch Menschen im Rollstuhl oder Eltern mit Kinderwagen vom ZOB Freiheitsplatz aus bequem hinein.
Ein weiteres Plus: Einer der drei Beratungsplätze ist mit einem besonders tiefen Ausschnitt im Tresen so ausgestattet, dass Menschen mit Handicap sich leichter an die Beraterinnen wenden können. Die sind Mobilitätsprofis: Schon im Vorfeld wurde das Team vom RMV geschult, um Kundinnen und Kunden in allen Fragen zum Tarifsortiment, zu Verbindungen und Abfahrtszeiten, zu Ausflugstipps in die Region sowie zu Park & Ride- sowie Carsharing-Angeboten mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können.

Zügige Beratung auch in Stoßzeiten Nach Oben

Bild: RMV/Stefanie Kößling
Bild: RMV/Stefanie Kößling
In der Hanauer Mobilitätszentrale soll niemand lange warten müssen. Im Dienst sind immer zwei Fachkräfte. Eine Mitarbeiterin kümmert sich im Nachbarbüro um Verwaltungsaufgaben, springt jedoch in der Beratung ein, sobald sich eine Kundenschlange zu bilden droht. Das gilt insbesondere in den Stoßzeiten morgens von 7 bis 8 Uhr, mittags nach Schulschluss und oder am späteren Nachmittag.
Während die Fachfrauen am Tresen Kundenwünsche erfüllen, bringen an der Wand hinter ihnen drei große Monitore nicht nur Farbe ins Spiel. Sie zeigen aktuelle Service- und Freizeitangebote des RMV sowie seiner Partner an. Kleinere Monitore sind in den Bedientresen eingelassen. Auf ihnen können die Beraterinnen beispielsweise eine ÖPNV-Verbindung oder einen Reiseweg erklären.

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Und noch eine Neuerung findet großen Anklang: die elektronische Bus-Fahrtenanzeige im Schaufenster zum Busbahnhof. Sie gibt, gespeist mit Daten aus der RMV-Datendrehscheibe, in der Mobilitätszentrale und nach außen einen Überblick über die nächsten Abfahrtszeiten und -positionen der Busse.
Sehr gut kommt das neu eingeführte automatische Kassensystem bei der Kundschaft an. Statt das Geld beim Bezahlen über den Tresen zu reichen, werfen die Kundinnen und Kunden es jetzt in zwei darin integrierte Automaten - in das eine Gerät die Scheine, in das andere die Münzen.
Einen wichtigen Service übernimmt die Mobilitätszentrale auch für Menschen, die Fundsachen aus Bussen abgeben oder wieder zurück haben wollen. So lagern in der Ablage hinter den Beraterinnen beispielsweise vergessene Rucksäcke oder liegen gebliebene Regenschirme.

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