Auch Busse im Angebot

Die HSB entschied, ebenfalls Buslinien anzubieten, mit denen vor allem Kesselstadt, Wilhelmsbad und das Lamboygebiet erschlossen werden sollten. Im Frühjahr 1928 rollten zwei fabrikneue Omnibusse durch Hanau.

Während der Busverkehr zwischen Nordbahnhof und Yorckstraße wenig Anklang fand, erfreuten sich die Busse, die sonntags zwischen Rosenau und Wilhelmsbad verkehrten, großen Zuspruchs. Aufgrund der guten Erfahrungen wurde 1928 die Straßenbahnlinie Westbahnhof-Nordbahnhof von einer durchgehenden Omnibuslinie Kesselstadt-Westbahnhof-Marktplatz-Nordbahnhof-Chemnitzer Straße (damals Yorckstraße) abgelöst. Die Inanspruchnahme der Busse war so gut, dass der Fahrzeugbestand auf acht Omnibusse erhöht wurde.

Die Wirtschaftskrise Anfang der dreißiger Jahre brachte die HSB abermals in ernste Schwierigkeiten. Die Hanauer hatten kaum Geld und gingen lieber zu Fuß, als 15 bis 35 Pfennige für einen Fahrschein auszugeben. Die Hanauer Straßenbahn musste Personal abbauen und den Fahrplan einschränken. 1934 stiegen die Fahrgastzahlen wieder. 1937 wurden 1,9 Millionen Personen befördert. 1943 erreichte das Fahrgastaufkommen mit mehr als fünf Millionen Fahrgästen seinen Höhepunkt. Um den Andrang zu bewältigen, wurden von 1942 an Busanhänger eingesetzt. Die Straßenbahnen fuhren schon 1940 mit Anhängern.
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