HSB und Seniorenbeirat bieten Rollatorentraining in allen Stadtteilen

Rollatorentraining-stadtweit Auftakt

Dr. Michael Weller, Vorsitzender des Hanauer Seniorenbeirats; nennt es eine „Karawane mit Rollatorentrainings, die gerade durch die Stadt zieht“. Erstmals in allen und nicht nur in einzelnen Stadtteilen bieten der Beirat und die Hanauer Straßenbahn (HSB) Menschen mit rollender Gehhilfe an, diese im Bus auch richtig zu nutzen. Beim Start der Trainingstour verdeutlichte HSB-Geschäftsführer Thomas Schulte, dass die Zahl der Fahrgäste mit Rollator oder Rollstuhl ständig steige. Daher achte die HSB stets auf genug Freiraum inmitten des Busses, wenn sie neue Fahrzeuge anschaffe.
Bianca Müller, eine mit dem Rollatorentraining vertraute HSB-Busfahrerin, führt eine persönliche Statistik über die Fahrgäste, die während ihrer Dienstzeiten mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen Bus fahren. Danach beträgt die jährliche Zahl derer mit rollender Gehhilfe über 600, der mit Rollstuhl rund 100 und der mit Kinderwagen annährend 1000. „Das ist nicht repräsentativ, lässt aber Rückschlüsse zu, dass wir sicher von einer vierstelligen Zahl an Fahrgästen in dieser Kategorie ausgehen können“, sagt Schulte.
„Wir wollen die Mehrheit der Senioren fördern, damit sie sicher durch die Stadt kommen“, beschrieb Dr. Weller beim Trainingsauftakt im Mehrgenerationenhaus Fallbach das Ziel des Seniorenbeirats. Denn Mobilität im Alter sei notwendig, um weiter am Leben in der Stadt teilhaben zu können.
Michael Rüfer, Rollatorentrainer der HSB, gibt den Senioren, die sich angemeldet haben, in allen Stadtteilen wertvolle Tipps, wie sie sich richtig verhalten. Das tat er auch im Mehrgenerationenhaus, noch ehe die praktischen Übungen beim Buseinstieg und während einer kurzen Busfahrt begannen und weil frühzeitig Fragen aufkamen. So riet er dazu, nach dem Einstieg mit Rollator durch die hintere Bustür sich möglichst rasch einen Sitzplatz zu suchen, wobei der Rollator im Multifunktionsbereich in der Busmitte abzustellen sei. Wer ohne Behindertenausweis sei und daher einen Fahrschein benötige, solle dem Fahrer signalisieren später zu bezahlen oder andere Fahrgäste einbeziehen. Diese seien erfahrungsgemäß hilfsbereiter, als mancher glaube, auch was das Ausklappen der Einstiegshilfe an der hinteren Bustür angehe. Das nächste gemeinsame Rollatorentraining von HSB und Seniorenbeirat findet am Mittwoch, 5. April, von 10 bis 11.30 Uhr in Klein-Auheim an der Haltestelle statt, die an der Friedrich-Ebert-Schule (Schillerstraße) zu finden ist. Das Seniorenbüro weist darauf hin, dass für alle Rollatorentrainings Anmeldungen beim Seniorenbüro erforderlich sind unter Telefon 06181/66820-50 oder bei Peter E. Wolf vom Hanauer Seniorenbeirat unter Telefon 60403. Einen Überblick über alle Termine in den Stadtteilen bietet das Internet unter http://www.hanau.de/lih/gesellschaft/alter/006596/index.html Entsprechende Flyer liegen im Seniorenbüro, im Rathaus-Stadtladen und der RMV-Mobilitätszentrale am Busbahnhof Freiheitsplatz aus.

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Neuer Geschäftsführer: Thomas Schulte

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