Fünf neue Busse: Gut für die Fahrgäste, gut für die Umwelt

Stadtrat Andreas Kowol, HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch und vier Busfahrer (von links) mit den neuen Bussen auf dem Marktplatz
Stadtrat Andreas Kowol, HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch und vier Busfahrer (von links) mit den neuen Bussen auf dem Marktplatz
Die Hanauer Straßenbahn (HSB) ersetzt in ihrer 53 Busse zählenden Flotte ständig alte Fahrzeuge gegen neue. Nun stellt sie drei Gelenk- und zwei Solo-Busse von Solaris in Dienst. „Dank der neuen Motorengeneration gelingt es uns Mensch und Umwelt so weit wie möglich von Schadstoffbelastungen zu befreien“, betont Hanaus Verkehrs- und Umweltdezernent Andreas Kowol, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der HSB. Er fügt hinzu: „Die strengsten Abgasstandards in Europa sind gerade für die HSB wichtig, da sie durch Hanauer Fußgängerzonen fährt.“
Geschäftsführer Michael Takatsch hebt hervor, dass die HSB dank des vermehrten Kaufs von Gelenkzügen stetig mehr Aufnahmekapazität für Fahrgäste schafft. „Das ist vor allem im Schüler- und Pendlerverkehr auf stark genutzten Linien wichtig“, sagt er. 24 Fahrzeuge der HSB sind 18 Meter lang, während 29 Solobusse zwölf Meter messen.
Alle HSB-Busse sind mit Klimaanlage und Videokamera ausgestattet und bieten als Niederflur-Fahrzeuge einen barrierefreien Ein- und Ausstieg. Bei den fünf neuen Fahrzeugen hat die HSB darüber hinaus noch mehr auf schickes Design im Fahrgast-Raum geachtet: Gelbe Deckenfarbe und Edelstahl-Haltestangen sorgen für eine besondere Note.
Rund 1,3 Millionen Euro hat die HSB für die neuen Busse ausgegeben. Bei der Ausschreibung setzte sich der Hersteller Solaris durch.
Die Abgase der Sechs-Zylinder-Dieselmotoren nach der sogenannten Euro-6-Norm enthalten rund 80 Prozent weniger Stickoxide, etwa 70 Prozent weniger Kohlenwasserstoffe und die Hälfte weniger Feinstaubpartikel im Vergleich zum Euro-5-Standard, der bisher als Norm galt. Das gelingt durch aufwendige innermotorische Veränderungen und eine komplexe Abgastechnik.

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