Barrierefreies Busfahren wird bei der HSB immer leichter

von rechts Stadtrat Thomas Morlock und HSB-Geschäftsführer Thomas Schulte an der barrierefreien Haltestelle Otto-Hahn-Schule.
Von rechts: Stadtrat Thomas Morlock und HSB-Geschäftsführer Thomas Schulte an der barrierefreien Haltestelle Otto-Hahn-Schule.
Eine Mutter mit Kinderwagen ist auf einem der neuen Imagewerbemittel der Hanauer Straßenbahn (HSB) zu sehen. „Sie zeigt stellvertretend, wie leicht es in allen HSB-Niederflurbussen ist, barrierefrei im Öffentlichen Personennahverkehr der Brüder-Grimm-Stadt unterwegs zu sein“, sagt Stadtrat Thomas Morlock. Das gelte natürlich auch für Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder schwerem Gepäck, fügt HSB-Geschäftsführer Thomas Schulte hinzu.
Die Busse sind es nicht allein, die Bewegungseingeschränkten, Eltern und eigentlich allen Fahrgästen die Nutzung des ÖPNV erleichtern. Es kommt hinzu, dass in Hanau bereits mehr als 170 Haltestellen so ausgebaut sind, dass der niveaugleiche Einstieg in HSB-Busse möglich ist. Das entspricht mehr als der Hälfte aller Haltestellen, wobei bisher stets die am stärksten genutzten Buslinien bedacht wurden.

Stellvertretend griffen HSB-Aufsichtsratsvorsitzender Morlock und Geschäftsführer Schulte jetzt die an der Otto-Hahn-Schule heraus, um die neue Werbung zum barrierefreien Busverkehr vorzustellen. Zehn Busse sind neu mit HSB-Heckklappenwerbung auf Strecke. Dabei betont das städtische Busunternehmen, auch umweltfreundlich und mit Gruppenticket preisgünstiger unterwegs zu sein.

Aktuell sind insgesamt 19 Haltestellen – jeweils auf beiden Straßenseiten – entlang der Buslinie 4 ausgebaut worden. Weitere hat der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) bereits in Planung: Vom Herbst dieses Jahres an sollen sieben Haltestellen an der Linie 6 im Südosten der Stadt an der Reihe sein, im nächsten Jahr 14 entlang der Linien 11, 12 und 566. Die Ausbaupläne werden innerhalb des Stadtkonzerns zum Nutzen aller Fahrgäste durch die enge Zusammenarbeit des Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service (HIS) und Lokaler Nahverkehrsorganisation entwickelt.
HIS profitiert beim Haltestellenausbau vom Förderprogramm der Landes Hessen. Daraus flossen 2017 rund 1,35 Millionen Euro, in diesem Jahr kommen etwa 1,75 Millionen Euro hinzu.


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