Pressearchiv 2006

Hanauer Busse
Hanauer Busse

5. Dezember 2006: "Wir fahren fast immer mit dem Bus.“ Nach Oben

Die ältere Dame und ihre Ehemann gehörten zu den ersten Kunden, die bei HSB-Mitarbeiter Ottmar Strasser eines der druckfrischen HSB-Fahrplanhefte für einen Euro kauften. Ab 10. Dezember gelten die neuen Fahrzeiten. Die Fahrpläne können im HSB-Kundenzentrum am Hanauer Freiheitsplatz und in den HSB-Bussen käuflich erworben werden.

27. November 2006: Fahrplanwechsel bringt einige Änderungen und ein neues Fahrplanheft mit sich Nach Oben

Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember bringt die Hanauer Straßenbahn (HSB) ein neues handliches Fahrplanheft heraus. Es kostet wie das derzeit noch gültige einen Euro. Die Fahrplanhefte sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen und bei den Fahrern im Bus zu kaufen. Darüber hinaus gibt die HSB die Hefte an einem Werbestand am Samstag, 2. Dezember, von 11 bis 13 Uhr am Kundenzentrum Freiheitsplatz aus.
Der Fahrplan bringt für die Kunden einige Änderungen mit sich. Er ist „auf ein wirtschaftlicheres und sinnvolles Angebot zugeschnitten“, meint HSB-Chef Michael Takatsch. Wegfallende Busverbindungen seien nur solche, die ohnehin bisher kaum genutzt worden seien. Zugleich biete die HSB das Anruf-Sammeltaxi (AST) als Alternative an, das wiederum bei der jüngsten Kundenumfrage im Frühjahr 2006 gute Noten erhielt.
Laut neuem Fahrplan sind die Linien 1 und 10 nicht mehr im 15-Minuten-Takt wie bisher unterwegs, sondern im 20-Minuten-Takt. Das gilt montags bis freitags bis etwa 18.30 Uhr sowie samstags bis etwa 15.30 Uhr. Da sich beide Linien überlagern, ergibt sich im Endeffekt ein 10-Minuten-Takt zwischen Kesselstadt und Marktplatz sowie samstags ein 15-Minuten-Takt von etwa 15.30 bis 19.30 Uhr zwischen Kesselstadt und Freiheitsplatz. In Kesselstadt wird eine Endschleife über Burgallee, Königsberger Straße (Linienbeginn und -ende) sowie Liebigstraße gefahren.
Diese Taktverschiebung gilt auch für die Linien 2 und 7. Hier ergibt sich zwischen Hauptbahnhof und Freiheitsplatz sowie zwischen Freiheitsplatz und Paul-Ehrlich-Straße ein 10-Minuten-Takt, da sich beide Linien überlagern. Das Freigerichtviertel wird in den Kernzeiten von der Linie 2 in Richtung Freiheitsplatz angefahren und in Richtung Hauptbahnhof von der Linie 7.
Die Linie 8 fährt mit geänderten Abfahrtszeiten nur noch zwischen Freiheitsplatz und Hafen. Der Linienabschnitt Industriegebiet Nord - Freiheitsplatz wird mit der Linie 12 zusammengeführt. Die Busse fahren von IKEA über den Freiheitsplatz nach Steinheim. Die Haltestellen Akademiestraße und Grimmelshausenstraße fallen bei der Linie 8 weg, die Haltestelle Möbel Erbe bei der Linie 12.
Auf der Linie 17 gibt es nur noch zwei Fahrten an Schultagen zwischen Hauptbahnhof und Lamboygebiet. An Sonn- und Feiertagen ändert die HSB folgendes: Fahrtbeginn der Linie 3 ist erst um 9 Uhr ab Freiheitsplatz. Anruf-Sammeltaxen (AST) bestreiten die ersten beiden Fahrten der Linie 4. Die Linien 8 und 9 werden zu reinen AST-Verbindungen. Die Linie 12 startet erst um 9.10 Uhr ab Freiheitsplatz. Die letzte Fahrt der Linie 16 ist um 19.12 Uhr.
Auf der Linie MKK-33 nach und von Bruchköbel entfällt die Anbindung der August-Schärttner-Halle. Im Zusammenhang mit dem Busverkehr in Bruchköbel merkt die Lokale Nahverkehrsorganisation ergänzend an, dass die neue Linie MKK-34 zwischen Butterstadt/Roßdorf und Freiheitsplatz über die Bruchköbeler Landstraße verkehrt und teilweise Leistungen ersetzt, die bisher von der Linie 563 erbracht wurden.

16. November 2006: Kaminsky sieht sich in Vergabepolitik bestätigt Nach Oben

Durch das jüngste Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, bei eigenen Nahverkehrsunternehmen sogenannte Inhouse-Vergaben für öffentliche Buslinien-Konzessionen zuzulassen, sieht sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky in seinem „schon im Februar 2006“ eingeschlagenen Kurs für die Hanauer Straßenbahn bestätigt. Wenn jetzt auch Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth die Direktvergabe von Busleistungen an die dortige städtische Verkehrsgesellschaft befürworte, so zeige das, „dass Hanau hier eine Vorreiterrolle einnimmt“.
Als sich Kaminsky Anfang des Jahres im Rahmen des HSB-Sanierungskurses ab 2009 für die abermalige Direktvergabe der Stadtbuslinien an die HSB aussprach, ging er seinerzeit in Opposition zum hessischen Wirtschaftsminister Alois Rhiel. Der will die Vergeber von Bus-Linienkonzessionen grundsätzlich zur Ausschreibung zwingen – womit die hessische Landesregierung unter den Bundesländern eine absolute Minderheitenposition einnimmt. Damals schon begründete Hanaus OB seinen Standpunkt damit, dass die Linienvergabe für eine Stadt berechenbar bleiben müsse und dass er vor allem ein „Lohndumping auf dem Rücken der Busfahrer“ vermeiden wolle, wenn bei Ausschreibungen Billiganbieter das Rennen machten. Diese Erkenntnis war Folge der verfehlten Ausschreibungspolitik der ehemaligen HSB-Tochter Kraftverkehr Kinzigtal (KVK) vor allem bei den Busverkehren in Bad Hersfeld und Hünfeld.
Nach Kaminsky äußerten seinerzeit auch Verantwortliche von Städten wie Kassel und Marburg Zweifel am Ausschreibungszwang durch Rhiel und sprachen sich für die Inhouse-Vergabe aus. Nun folgt die für Hessen maßgebende Stadt Frankfurt. Nicht nur Petra Roth (CDU), sondern auch ihr Widersacher im Oberbürgermeister-Wahlkampf, der SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Frey, wollen künftige Buslinien-Aufträge direkt an die städtische Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) vergeben.
Das die Hanauer und die Frankfurter Position stützende höchstrichterliche Urteil besagt laut Presseerklärung des Bundesverwaltungsgerichts: „Seit Jahren wird darüber gestritten, ob die Vergabe von Buslinien im öffentlichen Personennahverkehr, wenn sie nur mit öffentlichen Zuschüssen betrieben werden können, öffentlich ausgeschrieben werden muss, um den günstigsten Betreiber zu finden. Das Bundesverwaltungsgericht … hat die Frage in letzter Instanz … verneint.“

16. November 2006: Barrierefreier Haltestellenausbau schreitet voran Nach Oben

Die rege Bautätigkeit an Bushaltestellen im Hanauer Stadtgebiet lässt erkennen, dass deren niederflurgerechter Ausbau zügig voran geht. Mit dem Modernisierungsprogramm, das mit Landesmitteln gefördert wird, begann der Eigenbetrieb Hanau Verkehr und Entsorgung im vergangenen Jahr. Es sieht den Ausbau von insgesamt 59 Haltestellen bis 2009 vor.
2006 werden zwölf Buskaps behindertengerecht ausgebaut, darunter auch die stark frequentierten Haltestellen Friedrichstraße und Paul-Ehrlich-Straße. Nach dem Umbau des Bereichs Nürnberger Straße und Kurt-Blaum-Platz im kommenden Jahr und weiterer Haltestellen in der Lamboystraße wird der Linienweg der Linie 2 und 7 überwiegend barrierefrei zugänglich sein.
Der Ausbau sieht eine Erhöhung der Bordsteinkanten vor, um im Zusammenspiel mit Niederflurbussen einen annähernd ebenerdigen Einstieg für alle Fahrgäste zu gewähren. Für Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte und Fahrgäste mit Kinderwagen erleichtert sich der Zugang zu den Bussen deutlich. Zugleich erhalten die Haltestellen kontrastreiche, geriffelte Leitstreifen für Sehbehinderte. Die Modernisierung sieht auch neue Haltestellenschilder und zum Teil weitere Unterstände für Fahrgäste vor.
Der Umbau der einzelnen Buskaps dauert jeweils rund vier Wochen. Der Eigenbetrieb Hanau Verkehr und Entsorgung bittet um Verständnis, sollten aufgrund der Bautätigkeit Belästigungen für die Anwohner oder Behinderungen im Verkehr entstehen.

2. November 2006: Busschule hilft Kosten zu sparen Nach Oben

Die HSB-Busschule, bei der vor allem Viert- und Fünftklässlern sicheres Bus fahren beigebracht wird, hat sich in den vier Jahren ihres Bestehens voll etabliert und hilft der HSB Kosten zu sparen. Ihr schreibt HSB-Chef Michael Takatsch erzieherische Wirkung zu: „Die Auswertungen unserer Leitstelle zeigen, dass seit vielen Monaten schon keine zerstörten oder beschmierten Sitzbänke und keine Unfälle mit Schülern mehr zu verzeichnen sind.“ Zwar hänge diese erfreuliche Entwicklung nicht ausschließlich mit der Busschule zusammen, aber sie habe entscheidenden Anteil daran.
19 Hanauer Schulen haben seit 2003 Interesse an diesem besonderen HSB-Angebot für den Fahrgast-Nachwuchs Interesse gezeigt. Waren es im ersten Jahr noch 17 Klassen von fünf Einrichtungen, die an der Busschule teilnahmen, stieg die Zahl in diesem Jahr auf 43 Klassen von zehn Schulen. Die Brüder-Grimm-Schule ist diejenige, die bisher stets vertreten war. Die meisten Klassen stellt seit 2004 jedes Jahr die Otto-Hahn-Schule.
In diesem Jahr war Michael Rüfer, bei der HSB zuständig für die Busschule, erstmals auch in der Friedrich-Fröbel-Schule für Praktisch Bildbare zu Gast. Für zwei Klassen nahm sich der erfahrene Busfahrer besonders viel Zeit. Die Schule kündigte bereits an, auch im nächsten Jahr an der Busschule teilzunehmen.

9. Oktober 2006: Gewalt-sehen-helfen Nach Oben

Bei alltäglicher Gewalt nicht wegzuschauen, sondern einzuschreiten, dafür wirbt die Stadt Hanau derzeit auf fünf Bussen der HSB. „Gewalt-sehen-helfen“ ist auf denen zu lesen. Bei der Aktion geht es darum, die Zivilcourage zu fördern. HSB-Mitarbeiter Peter Kirsch (unser Foto) verteilte in den Bussen Informationsmaterial. Daraus können die Fahrgäste Tipps entnehmen, wie sie anderen helfen können, aus bereits eskalierten Situationen herauszukommen, oder wie sie aus sie selbst bedrohenden Lagen aussteigen können. Die HSB trägt vor allem durch die Videoüberwachung in vielen ihrer Busse sowie des Busbahnhofs Freiheitsplatz dazu bei, dass sich die Fahrgäste sicher fühlen können.

12. Juli 2006: Zeitkartenverkauf in den Bussen erweist sich als großer Erfolg Nach Oben

Der Verkauf von Wochen- und Monatskarten in den HSB-Bussen erweist sich als großer Erfolg. Seit die HSB diese zusätzliche Vertriebsschiene vor nicht mal einem Vierteljahr einführte, haben die Busfahrer inzwischen mehr als 2100 Zeitkarten direkt an Fahrgäste abgegeben.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky hatte am 25. April als Erster eine Zeitkarte in einem HSB-Bus erstanden. Mit dem neuen Service reagierte die HSB auf vielfachen Kundenwunsch.
HSB-Vorstandsvorsitzender Michael Takatsch wertet den Verkaufserfolg als „neuerlichen Beweis dafür, wie eng die Bindung zwischen Kundschaft und ihrer HSB ist“. Die HSB könne mit Fug und Recht von sich behaupten, ein „Bürgerunternehmen“ zu sein. Das habe die jüngste Kundenumfrage gezeigt, bei der die Fahrgäste dem städtischen Nahverkehrsunternehmen ein überdurchschnittlich gutes Dienstleistungszeugnis ausstellten. Das hat sich nach Takatschs Überzeugung auch bei der Aktion „HSB muss bleiben!“ gezeigt, in deren Rahmen im März 2006 mehr als 11000 Menschen der HSB ihre Solidaritätsunterschrift gaben.
Der Vorteil des Zeitkartenverkaufs im Bus liegt besonders darin, dass dieser Service bis Betriebsschluss weit nach Mitternacht werktags rund 20 Stunden lang erreichbar ist. „Das kann keine herkömmliche Verkaufsstelle leisten“, kommentiert Takatsch. Um die Kundennähe noch weiter zu optimieren, denkt die HSB über weitere Fahrkarten-Verkaufsstellen an zentralen Stellen der Innenstadt nach.
Im Einzelnen verkaufte das HSB-Fahrpersonal bislang 970 Wochen- und 537 Monatskarten für Erwachsene, 236 Wochen- und 274 Monatskarten für Auszubildende sowie 95 Neun-Uhr-Monatskarten für Erwachsene.

6. Juli 2006: Nahverkehrsplan wird fortgeschrieben Nach Oben

Mit ersten Zählungen in den HSB-Bussen haben die Arbeiten an der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes der Stadt Hanau begonnen. Der aus dem Jahr 1998 stammende erste Nahverkehrsplan wird damit bis Ende kommenden Jahres aktualisiert und der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Hanau auf eine neue Basis gestellt. Der Eigenbetrieb Hanau Verkehr und Entsorgung (HVE) hat damit das Wiesbadener Planungsbüro Heinz & Feier beauftragt.
Nach dem hessischen ÖPNV-Gesetz soll der Nahverkehrsplan zur Sicherung und Verbesserung des ÖPNV aufgestellt werden und somit den Rahmen zu dessen Entwicklung für die kommenden Jahre festlegen. Demzufolge müssen Vorgaben für das Leistungsangebot und seine Finanzierung gemacht und bestimmte Standards definiert werden. So wird es insbesondere auch darum gehen, einen für die Fahrgäste attraktiven und zugleich wirtschaftlichen Busverkehr in Hanau zu entwickeln.
Erster Schritt ist eine Bestandsaufnahme des Verkehrs in Hanau, zu der auch Fahrgastzählungen in den Stadt- und Regionalbussen gehören. Die darauf folgende Analyse gibt ein Bild über die derzeitige Qualität, stellt aber auch Defizite und Mängel dar. Anschließend wird ein Anforderungsprofil erstellt, in dem die Qualitätsstandards definiert sind.
Das daraus abgeleitete Angebotskonzept enthält unter anderem konkrete Aussagen zu Linienverläufen und Taktfolge des Busverkehrs sowie der Haltestellen-Infrastruktur. Schließlich werden die geplanten Vorhaben und Änderungen in ihrer verkehrlichen und finanziellen Wirkung dargestellt und bewertet.
Die Aufstellung des Nahverkehrsplanes wird von zwei Arbeitskreisen begleitet, die regelmäßig zusammenkommen. Neben den politischen Gremien und Parteien sind darin die betroffenen Verkehrsunternehmen sowie viele weitere öffentliche Institutionen und Fahrgastgruppen vertreten. In den Diskussionsprozess sind auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt eingebunden, die an öffentlichen Terminen die Gelegenheit haben sollen, sich zu den Anforderungen und vorgesehenen Maßnahmen zu äußern.
Mit dem Beschluss des Nahverkehrsplans durch die Stadtverordnetenversammlung wird im Oktober 2007 gerechnet. Da zurzeit auch der Nahverkehrsplan des Main-Kinzig-Kreises fortgeschrieben wird, erfolgt eine enge Abstimmung über die nach Hanau führenden Busverkehre.

20. Juni 2006: Überdurchschnittlich gutes Zeugnis für HSB Nach Oben

Bei einer repräsentativen Kundenbefragung hat die Hanauer Straßenbahn AG (HSB) überdurchschnittlich gut abgeschnitten. „Wenn die Kundschaft ihrer HSB ein solch positives Zeugnis ausstellt, bestärkt uns das in der Absicht, die HSB nach der nötigen Sanierung auch 2008 im hundertsten Jahr ihres Bestehens den Hanauerinnen und Hanauern als konkurrenzfähiges und schlagkräftiges städtisches Unternehmen zu erhalten.“ So reagierten Oberbürgermeister Claus Kaminsky, HSB-Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Müller und HSB-Vorstandsvorsitzender Michael Takatsch auf die Ergebnisse der von der HSB in Auftrag gegebenen Umfrage. Zugleich lobten sie die professionelle Befragungsleistung, welche Studierende der Fachschule für Wirtschaft an den Kaufmännischen Schulen I der Stadt Hanau erbrachten.
Mit einer Note von 2,36, welche die Gesamtzufriedenheit misst, schnitt die HSB besser ab als der für 2005 von TNS Infratest Bielefeld ermittelte bundesweite Mittelwert von 2,91. „Das macht uns stolz und ist uns Auftrag zugleich, das hohe Niveau zu halten“, heißt es in der Erklärung von Kaminsky, Müller und Takatsch.
Die Umfrage fand im Februar und März 2006 statt – und ist damit teilweise auch vor dem Hintergrund der Anfang März begonnenen öffentlichkeitswirksamen Kampagne zur Rettung der HSB zu sehen. Sie war Teil der Ausbildung für „Staatlich geprüfte Betriebswirte“ im Fachschwerpunkt Marketing der Fachschule für Wirtschaft, um auch mittels eines Marketing-Projekts einen Abschluss zu erlangen. Ziel war, Theorie und Praxis in Zusammenarbeit mit einem regionalen Unternehmen sinnvoll miteinander zu verknüpfen.
Die Studierendengruppe unter Leitung von Oberstudienrätin Gudrun Randt befragte – teils auch außerhalb der Schulzeit – 300 HSB-Kunden. Nach einem von der HSB und der Lokalen Nahverkehrsorganisation (LNO) vorgegebenen Schlüssel gewichteten die angehenden Betriebswirte jeweils nach Geschlecht, Alter, Zeitpunkt der Befragung über verschiedene Wochentage hinweg und nach Tageszeiten.
Fast zwei Drittel der Befragten nutzten die HSB-Busse mindestens fünfmal pro Woche, darunter zu allermeist Schüler. Außer der Schule wurde als Zweck der Fahrt vor allem das Einkaufen genannt, gefolgt von Freizeit, Arbeit und Terminen. 40 Prozent der Befragten hätten alternativ ein Auto benutzen können. Diese Führerschein-Besitzer gaben als Gründe für die Buswahl vor allem Parkplatzmangel an, aber auch Bequemlichkeit, Fahrtkosten und Verkehrsdichte. Als meist benutzte Buslinien stellten sich die mit den Nummern 1, 2, 7, 6 und 4 heraus.
Speziell untersuchen ließ die HSB die Resonanz auf moderne Mittel der Kundenbindung durch das bargeldlose Fahrscheinsystem »get in, Anruf-Sammeltaxen (AST) und Kunden-Kontaktmanagement. Dabei stellte sich heraus, dass das AST in erster Linie bei jungen Kunden bekannt und beliebt ist. Je weniger die Befragten mit der HSB fahren, desto weniger geläufig ist ihnen allerdings diese Variante des Öffentlichen Personennahverkehrs. Die Zufriedenheitsquote beim AST betrug 2,13, beim allgemein etwas bekannteren »get in 1,83 und beim allerdings weniger geläufigen Kundenkontaktmanagement 1,65.
Die Kundenzufriedenheit ließ die HSB in mehrfacher Hinsicht messen. Es ging um das Fahrgast-Informationssystem, Sauberkeit und Sicherheit ebenso wie um die Pünktlichkeit der Busse und die Kompetenz der Busfahrer. Dabei erlangte das Informationssystem die beste Durchschnittsnote mit 1,78 in den Bussen und 1,96 an den Haltestellen. Die Kompetenz des Fahrpersonals bewerteten die Befragten mit 2,02, dessen Kundenorientierung mit 2,15. In Sachen Sicherheit im Bus erhielt die HSB die Note 2,10, bei der Pünktlichkeit 2,25, beim Vandalismus 2,30 und in puncto Sauberkeit in Bussen und an Haltestellen 2,41. Bei allen Kategorien zeigte sich, dass die über 60-Jährigen die HSB teils deutlich besser bewerteten als die jüngeren Fahrgäste.
Als Mängel an den Haltestellen wurden fehlende Dächer und Windschutz, zu wenige Sitzplätze und nicht vorhandene Beleuchtung genannt. Die Zahl der Zusteige-Orte halten hingegen fast alle für ausreichend.
61 Prozent der Befragten halten die Fahrpreise für angemessen. 78 Prozent bewerteten die Freundlichkeit der Mitarbeiter in den HSB-Verkaufsstellen als gut oder sehr gut. Ähnliche Noten gab es bei der Frage nach der Tarifauskunft.
Für ihre Netzabdeckung erhielt die HSB die Note 2,23, für die Bustaktung 2,26. Deutlich schlechter mit 3,40 und 3,46 schnitt das städtische Nahverkehrsunternehmen bei der Taktung abends und nachts sowie an Wochenenden ab.
HSB-Chef Takatsch misst der Umfrage „große Bedeutung“ zu, weil sie „wichtige Rückschlüsse zulässt in einer Zeit, in der Kundenzufriedenheit immer wichtiger wird“. Er bekräftigt: „Wir wollen uns nicht auf den Lorbeeren der guten Umfrage ausruhen, sondern stets versuchen, noch besser zu werden.“ Dennoch tue es gut, wenn die Kundschaft der HSB bestätige, dass ihr Handlungsmotto stimme: „schnell, sicher, bequem“.

15. Mai 2006: Mehr Information auf HSB-Internetseiten Nach Oben

Die HSB hat ihren Internet-Auftritt für Kunden noch informativer gestaltet. So wirbt ein Spruchband für die neuen Geschenk-Gutscheine, die im HSB-Kundenzentrum Freiheitsplatz in jeder gewünschten Euro-Höhe ausgestellt werden. Auf diese Weise lassen sich nicht nur Fahrkarten verschenken, sondern auch Sammlerstücke aus dem HSB-Sortiment. Die wiederum finden sich unter der Rubrik „Sammler & Co“ auf der Homepage: Busmodelle, Baseball-Schildkappen, Armbanduhren und Fußbälle mit HSB-Werbung sowie die Chronik zum 95-jährigen Bestehen des städtischen Nahverkehrsunternehmens im Jahr 2003.
Neu auf der Homepage ist auch ein Pressespiegel. Darin gibt die HSB über ihre selbst herausgegebenen Pressemitteilungen hinaus einen Überblick über wichtige aktuelle Themen wie die Sanierungsziele des finanziell angeschlagenen Unternehmens, den Fortschritt des bargeldlosen Busfahrens per Handy und neue Dienstleistungen wie besagte Gutscheine und den Kauf von Wochen- und Monatskarten in den Bussen.
Die HSB-Homepage bietet Kunden darüber hinaus seit Jahr und Tag wichtige Hinweise für den Alltagsnutzen wie Tarifauskünfte, einen Liniennetzplan, Fahrpläne, Fahrplanauskünfte und Aktuelles bei etwaigen Fahrplanänderungen. Der Service umfasst auch Verzeichnisse über Haltestellen und Vorverkaufsstellen sowie Informationen über das Anrufsammeltaxi. Der Internetauftritt vermittelt Zahlen, Daten und Fakten zur HSB und beleuchtet deren fast 100-jährige Geschichte. Er nennt Ansprechpartner und ermutigt, das Kundenkontakt-Management bei Beschwerden oder Hinweisen in Anspruch zu nehmen.

19. April 2006: Handy-Ticketing: Pilotprojekt wird Regelbetrieb Nach Oben

Für alle Fahrgäste der HSB-Busse kann es jetzt losgehen: Der Rhein-Main-Verkehrsverbund überführt das Pilotprojekt zum Ticketing mit dem Handy in den Regelbetrieb. Damit tragen die Partner RMV, Hanauer Straßenbahn AG, Nokia, Philips und als neuer Partner Vodafone dem Wunsch der 160 Testnutzer Rechnung, das komfortable System weiter nutzen zu können und bieten diese Möglichkeit nun allen Hanauern. Im Feldversuch hatte sich das Ticketing mit NFC (Near Field Communication) Mobiltelefonen als durchweg positiv herausgestellt.
Ab sofort kann in den teilnehmenden Vodafone-Läden in Hanau ein NFC-Handy vom Typ Nokia 3220 erworben werden. Es kann im Rahmen des elektronischen Ticketings in Hanau neben der Chipkarte, die ansonsten für den An- und Abmeldevorgang benötigt wird, benutzt werden. Das Handy ist mit einer veränderten Rückwand ausgestattet, die mit der von Philips mitentwickelten Chiptechnologie ausgerüstet ist und als Fahrkarte dient.
Darüber hinaus sind im Handy Funktionen für die neu eingeführte RMV-ErlebnisCard Hanau integriert. Damit kann das Handy bei 14 ausgewählten Partnern in Hanau und Umgebung als Bonuskarte eingesetzt werden. Zu besonders günstigen Konditionen können die Nutzer Hanau beispielsweise Restaurants besuchen, Einkäufe tätigen und interessante Veranstaltungen genießen. Bei der Nutzung eines Angebotes wird das Telefon vor Ort einfach elektronisch ausgelesen.
Die Funktionen der RMV-ErlebnisCard Hanau werden automatisch und ohne zusätzliche Kosten beim Kauf aktiviert. Für die Nutzung als Elektronische Fahrkarte in den Bussen in Hanau muss das Handy – ebenfalls ohne zusätzliche Kosten - bei der HSB registriert werden. Dann kann es wie die bereits im Umlauf befindliche Chipkarten verwendet werden: Die Kunden halten jeweils beim Ein- und Aussteigen das Handy vor das Lesegerät im Bus und erhalten am Monatsende für alle absolvierten Fahrten eine Rechnung – und das zum einem günstigen Preis.
Zwei attraktive Pakete sind im Angebot: Wer das Handy inklusive der Funktion als Fahrkarte und der RMV-ErlebnisCard Hanau kauft, bezahlt in Verbindung mit einem 24 Monats-Vertrag mit Vodafone 1 Euro. In der Pre-Paid-Variante mit einem Startguthaben von 10 Euro und ebenfalls inklusive der beiden genannten Funktionen kostet es in den teilnehmenden Vodafone-Läden (Am Markt 20 und Salzstrasse 13) 49,50 Euro.

8. März 2006: Neu: Fahrgast-Treff für Senioren Nach Oben

Die Hanauer Straßenbahn AG (HSB) hat einen neuen Kundenservice ins Leben gerufen: Den Fahrgast-Treff für ältere Menschen. Frauen und Männer aus der Hanauer Altenwohnanlage Karl-Scheig-Haus (Kiefernweg) waren die Ersten, die sich mit HSB-Fahrdienstleitung und -Busfahrern austauschten über Sorgen und Nöte, aber auch über Lobenswertes beim täglichen Busfahren. Nach dem erfolgreichen Verlauf dieses Pilotversuchs will die HSB ihr Angebot auch anderen Hanauer Alteneinrichtungen anbieten.
HSB-Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Müller hieß die Gäste aus dem Karl-Scheig-Haus willkommen und meinte, die älteren Fahrgäste seien die treuesten der HSB. Ihnen wolle das städtische Nahverkehrsunternehmen das Busfahren angenehm machen. Und mit Kaffee und Kuchen sowie dem Blick hinter die Kulissen wolle die HSB das teils jahrzehntelange Vertrauen dieser Kunden ein wenig belohnen.
Nach Müllers Überzeugung kommt die überwiegende Mehrheit der HSB-Fahrer bei den alten Menschen gut an, auch wenn es unter den Buslenkern sicher einige schwarze Schafe gebe. Das bestätigte sich anschließend im Gesamturteil der HSB-Gäste, als sie mit Fahrdienstleiter Manfred Bock und Moderator und Busfahrer Michael Rüfer sprachen.
Eine häufig zu hörende Klage der Senioren war der zu große Abstand zwischen Busausstieg und Bordsteinkante an der Haltestelle. Das wiederum kann mehrere Ursachen haben: Die Bordsteine sind noch nicht an das Niveau des Ausstiegs von Niederflurbussen angepasst wie an den modernen Hanauer Haltestellen. Oder ein so genannter Hochbodenbus mit Stufen ist unterwegs; die machen bei der HSB aber nicht einmal mehr ein Viertel der gesamten Flotte mit 60 Bussen aus. Oder aber Autos sind an der Haltestelle so geparkt, dass der Busfahrer nur umständlich in die Haltestelle einschwenken kann, wie Moderator Rüfer erläuterte.
Rüfer hat Erfahrungen mit Fahrgast-Schulungen, wenn auch bisher mit solchen für Viert- und Fünfklässler von verschiedenen Hanauer Schulen. Von ihm stammt auch die Idee, sich neben jungen auch alten Fahrgästen in besonderem Maße anzunehmen.
Er gab Tipps weiter, die der Sicherheit insbesondere von Senioren im Bus dienen: In Gelenkbussen nicht zu nah an den hinteren Ausgangstüren zu stehen, weil eine Lichtschranke sonst kein Signal zum Türschließen erhalte; sich immer festzuhalten, um gegen Notbremsungen gewappnet zu sein; nach dem Drücken des Haltewunschknopfes erst aufzustehen, wenn der Bus steht; den Busfahrer einzuschalten, wenn der Gang zugestellt ist oder junge Fahrgäste den alten ihren Platz nicht anbieten wollen. Er bat auch darum, beim Einstieg das Fahrgeld möglichst abgezählt hinzulegen; das spare Zeit und dem Fahrer, der zuweilen hinter dem Fahrplan herfahre, darüber hinaus auch Stress. Überhaupt sei eine Atmosphäre gegenseitigen Respekts für beide Seiten von Vorteil, wenn etwa der Fahrgast den Morgengruß des Fahrers auch erwidere.
Freilich wussten die Gäste vom Karl-Scheig-Haus auch von dem einen oder anderen unfreundlichen Busfahrer zu berichten. Häufig geht es dann darum, dass sich die Fahrer im Ton vergreifen. Oder ein Fahrer stellt sich stur und beharrt auf der Vorschrift des Hintenausstiegs, auch wenn der Weg für Gehbehinderte zur Vordertür kürzer ist.
HSB-Fahrdienstleiter Bock versicherte, dass Freundlichkeit immer wieder Thema bei Fahrerschulungen sei. Funktioniere das nicht, sollten sich die Kunden bei der HSB beschweren und dabei Datum, Uhrzeit und die Liniennummer des Busses nicht vergessen.
Eine Frau, seit 30 Jahren HSB-Kundin, bescheinigte den meisten Busfahrern, „nett und freundlich“ zu sein. Einer habe eingegriffen, als ein junger Fahrgast sie beleidigte, und sogar zur Anzeige geraten, da es sich um einen Wiederholungstäter gehandelt habe. Diese Aufforderung unterstützte Rüfer mit dem Hinweis auf Videobeweise, die mit Hilfe der Kameras in den neuen Bussen 24 Stunden lang leicht möglich seien.
Rüfer führte den Gästen vom Kiefernweg nach dem Gedankenaustausch diese Kameras ebenso wie die Lichtschranken beim Gelenkbus-Ausstieg hinten vor. Dann nahm er sie im Bus mit auf den Weg, den jeder Bus abendlich nach dem Einsatz durchläuft: Innenraum-Säubern, Betanken und Waschen in der Werkstatt.
Die Menschen aus dem Karl-Schweig-Haus waren von der neuen Kundenidee der HSB angetan. „Das sollte man öfters machen“, hieß es. Die HSB wird diesen Kundenwunsch befolgen.

28. Februar 2006: Kampagne „HSB muss bleiben!“ ab Freitag Nach Oben

Oberbürgermeister Claus Kaminsky sucht in Sachen HSB-Sanierung den „Schulterschluss“ mit den Arbeitnehmern und dem neuen HSB-Vorstandsvorsitzenden. Das gilt zum einen für die gemeinsam besetzte Sanierungskommission, die am Donnerstag dieser Woche erstmals tagt. Zum anderen startet er mit HSB-Vorstandschef Michael Takatsch sowie ver.di-Bezirksgeschäftsführer Eberhard Lorenz und HSB-Betriebsratschef Henner Kussatz eine Solidaritätskampagne „HSB muss bleiben!“
In einer Presseerklärung kündigt Kaminsky an, er werde gemeinsam mit den Arbeitnehmern und dem Vorstandsvorsitzenden für den Sanierungsweg kämpfen, der gleichbedeutend damit ist, dass sich die HSB nur noch auf die Buslinien in Hanau konzentriert und diejenigen der Tochter Kraftverkehr Kinzigtal in Hessen abgibt. Die Schöpfer der Solidaritätskampagne „HSB muss bleiben“ mit dem OB an der Spitze beginnen am Freitag dieser Woche damit, in den Bussen der HSB Plakate aufzuhängen und Flugblätter unter den Fahrgästen zu verteilen.
Dabei wird darauf abgehoben, dass die „traditionsreiche“ HSB zwei Jahre vor ihrem hundertsten Geburtstag in ihrer größten Nachkriegs-Krise steckt. Es gehe darum, 200 Arbeitsplätze und den HSB-Nahverkehr in Hanau über 2008 hinaus zu sichern, heißt es darin weiter. Der Weg dahin bestehe in einem „gemeinsamen soliden Spar- und Sanierungskonzept“.
OB Kaminsky setzt darauf, durch diese Mobilisierung die Öffentlichkeit sowie möglichst viele HSB-Beschäftigte und Fahrgäste für das gesteckte Sanierungsziel gewinnen zu können. „Ich bin optimistisch, dass unser Weg von der überwiegenden Zahl der Menschen in Hanau mitgegangen wird“, schließt Kaminsky aus bisherigen Rückmeldungen an seine Adresse.
Der OB rechnet „mit vielen tausend Unterschriften auf Flugblättern und Plakaten“. Die Unterschriftenkampagne soll vier Wochen dauern. Kaminsky sowie die HSB-Verantwortlichen wollen auch am bevorstehenden Samstag in den Bussen mit den Menschen ins Gespräch kommen.

27. Februar 2006: Kaminsky: Kampf um Arbeitsplätze im Vordergrund Nach Oben

„Die Belegschaft der Hanauer Straßenbahn AG erwartet von der Kommunalpolitik genauso wie die Bürger dieser Stadt, dass die HSB-Krise bewältigt wird.“ Mit diesem Appell hat sich Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky an die Parteien im Kommunalwahlkampf gewandt und sie aufgefordert, die Dramatik der wirtschaftlichen Schieflage bei dem städtischen Nahverkehrsunternehmen „nicht weiter parteipolitisch zu instrumentalisieren, sondern mit Sachargumenten an der Sanierung mitzuhelfen“. Es sei „bemerkenswert“, wie CDU und Grüne als erste den HSB-Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrich Müller „öffentlich zum Sündenbock erklären“, wo sie doch selbst in den vergangenen Jahren Verantwortung im Aufsichtsrat getragen hätten.
Kaminsky merkt weiter an, er habe bisher keine konstruktiven Alternativvorschläge zu dem von ihm eingeschlagenen Weg gehört, die HSB auf ihr Busfahrgeschäft allein in Hanau zu konzentrieren und nicht mehr am Wettbewerb um Buslinien außerhalb der Stadtgrenzen teilzunehmen wie bisher. Damit gehe einher, dass sich Hanau vom „verhängnisvollen Weg eines wettbewerbsbedingten und am Ende beliebigen Lohndumpings“ bei Busfahrern in Hessen abwende.
Am Donnerstag dieser Woche konstituiert sich die Sachverständigenkommission mit Vertretern des HSB-Betriebsrats und dem OB an der Spitze, um auch auf dieser Ebene einen Weg aus der Krise zu finden. „Inklusive der HSB-Tochter KVK geht es um mehr als 300 Arbeitsplätze, 200 allein bei der HSB in Hanau“, gibt Kaminsky zu bedenken.
Kaminsky stellt auch die große Tradition der HSB heraus, die nun „durch politisches Klein-Klein“ nicht leichtfertig verspielt werden dürfe. „Die HSB wird 2008 hundert Jahre alt, dieses Jubiläum wollen wir mit Stolz feiern können“, gibt er als Devise aus.
Die juristische und wirtschaftliche Aufarbeitung der Managementfehler bei der HSB sieht Kaminsky bei anderen Instanzen „in guten Händen“. Zum einen ermittle die Staatsanwaltschaft. Zum anderen habe der HSB-Aufsichtsrat eine aktienrechtliche Sonderprüfung gegen sich selbst in die Wege geleitet. Die Ergebnisse daraus seien abzuwarten und sollten seiner Auffassung nach derzeit nicht im Mittelpunkt der Debatte stehen.

7 neue Busse


Bmub Nki

HSB stellt mit Bundeshilfe Werkstattbeleuchtung auf LED um

Zur Pressemeldung

Verbindungsauskunft