Pressearchiv 2008

Jubiläumsbus
Jubiläumsbus der HSB

03.11.2008 HSB siegt beim Bustauziehen Nach Oben

Die HSB-Mannschaft siegte beim ersten Hanauer Bustauziehen. Acht Teams stellten sich der Herausforderung, einen zwölf Tonnen schweren und zwölf Meter langen Bus rund 50 Meter quer über den Marktplatz zu ziehen.

Hunderte Menschen unterbrachen am verkaufsoffenen Sonntag für den Riesenspaß ihren Bummel durch die Geschäfte und die Fußgängerzonen. Dieses Ereignis zum Abschluss der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr der Hanauer Straßenbahn ließen sie sich nicht entgehen.

„Das war echt hart“. Diesen Satz stießen alle Teilnehmer nach dem Kraftakt aus. Aus der Puste waren die Teams der Freiwilligen Feuerwehr´Dörnigheim, des Deutschen Roten Kreuzes Großauheim, der Sparkasse Hanau, der Stadtwerke Hanau, der Feuerwehr Hanau-Mitte, der HSB, der „Busschüler“ und des Rathauses. Letzteres mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky als Teamchef musste sich in der Zwischenrunde dem späteren Sieger HSB geschlagen geben.

Nach dieser gelungenen Premiere stellte HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch in Aussicht, auch im kommenden Jahr einen Bustauzieh-Wettkampf zu veranstalten.

26.09.2008 Bäcker backen Busse für die HSB Nach Oben

Busse kreieren Konditoren und Bäcker aus Hanau und Bruchköbel zum verkaufsoffenen Sonntag am 5. Oktober für die HSB. Sie veranstaltet in ihrem Jubiläumsjahr einen Bus-Backwettbewerb zugunsten der Theatergruppe Phönix der Lebenshilfe Hanau.
Nicht aus Eisen und Stahl, sondern aus Mehl, Marzipan, Sahne und Butter sind die Busse gebaut, die am 5. Oktober von 13 Uhr an im Stadtladen im Rathaus auf Tischen parken werden. Der Herausforderung, einen originellen und auch leckeren Bus zu backen, stellen sich die Konditoren der Cafés Schien und Reber, der Bäckereien Kolb und Hagel, der „Brotkorb“ sowie „Tortenfee“ Annette Marx aus Hanau. Aus Bruchköbel, wo die HSB ebenfalls im Linienverkehr unterwegs ist, machen das „Schokolädchen“ Schadeberg und die Bäckerei Ohl mit.
Welche Bus-Kreationen präsentiert werden, bleibt die große Überraschung, denn die HSB hat auf Vorgaben verzichtet, um die Kreativität der Tortenkünstler nicht einzuschränken. Bewertet werden Originalität, Farbgestaltung, Form, Geschmack und Schwierigkeitsgrad. Keine leichte Aufgabe für die Jury. Sie setzt sich zusammen aus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch, dem HSB-Betriebsratsvorsitzenden Henner Kussatz, Gisela Grametzki, eine der treuesten Jahreskarteninhaberinnen, der Schülerin Paulina Müller, eine der Stimmen der Haltestellenansagen, der Konditorin Ursula Wambold von Philippis Backstube aus Nidderau und Thorsten Philippi, Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Bäckerinnung Untermain.
Die Öffentlichkeit kann die Bus-Backwerke von 13 Uhr an im Stadtladen bestaunen. Um 13.45 Uhr wird bekanntgegeben, welcher süße Bus Gaumen und Augen der Jury am meisten beeindruckt hat. Von 14 bis 17 Uhr werden die Kreationen verkauft.
Da sie wahrscheinlich in Windeseile über die Kuchentheke gehen werden, ist das Angebot von backfreudigen Mitgliedern der Lebenshilfe sowie HSB-Beschäftigten und der Hanau Marketing GmbH aufgestockt worden. Im Rathaus-Innenhof laden HSB und HMG zur gemütlichen Kaffeepause ein. Für heiße und kühle Getränke ist gesorgt. Kinder können sich die Zeit am Schminkstand der HMG vertreiben. Profis der Kindereventagentur „Farbenfroh“ verwandeln Kinder in Piraten, Tiger oder Schmetterlinge.
Gestärkt und gut gelaunt ist Zeit, durch die Geschäfte der Hanauer Einzelhändler zu bummeln und die Autoshow des Pressehauses Naumann auf dem Marktplatz zu besuchen. Wer viele Stunden in der Einkaufsstadt Hanau verbringt, muss am verkaufsoffenen Sonntag keine hohen Parkgebühren befürchten. Am 5. Oktober ist das Parken in allen Parkhäusern kostenfrei.

18.09.2008 Erstmals Busschule in Steinheimer Werkstätten Nach Oben

Busschule
Busschule

„Eigenständig Bus fahren zu können, ist für die behinderten Menschen in den Steinheimer Werkstätten ein wichtiger Baustein in ihrer Selbständigkeit.“ Daher, so Einrichtungsleiterin Susanne Hartsuiker, sei sie der HSB für das Angebot ihrer Busschule dankbar. Michael Rüfer, bei der HSB erfahren im Fahrgast-Verhaltenstraining mit Schülern, nahm sich erstmals einer achtköpfigen Gruppe Behinderter und zweier Betreuer an. Sein Fazit: „Eine bereichernde Erfahrung, auf der sich für weitere Begegnungen aufbauen lässt.“

Wer als Erwachsene(r) die Steinheimer Werkstätten besucht, war es zwar als Schüler früher oft gewohnt Bus zu fahren. „Aber wegen anderer Beförderungsarten haben sie es später oft wieder verlernt“, gibt Leiterin Hartsuiker zu bedenken. „Dabei ist die eigenständige Mobilität eine Schüsselqualifikation, wenn wir unsere Mitarbeiter am Arbeitsmarkt platzieren wollen“, beschreibt sie den hohen Stellenwert der Busschule weiter. Manche unter den mehr als 300 Menschen, die an der Otto-Hahn-Straße in der Metallverarbeitung oder der Industriemontage einen Arbeitsplatz gefunden haben, sind auch noch nie mit einem öffentlichen Nahverkehrsmittel gefahren. Etwa zehn Prozent von ihnen benutzen bisher die HSB-Linie 12, um von der Wohnung zur Arbeit in den Steinheimer Werkstätten zu gelangen.

Was ist wichtig zu wissen, wenn sie selbständig Bus fahren? Rüfer vermittelt die Hinweise und Regeln, die er in der Busschule auch Viert- und Fünftklässlern beibringt. Mit dem Unterschied, dass er beim Behindertenwerk Main-Kinzig mehr Zeit hat als bei Grundschul- oder Gymnasialklassen. Zum Unterrichtsstoff zählt beispielsweise die Bitte, sich immer gut festzuhalten, auch wenn die Fahrgäste einen Sitzplatz ergattert haben. Denn das bewahre im Falle einer plötzlichen Gefahrenbremsung des Busfahrers vor bösen Aufprallverletzungen. Und wer einen Stehplatz hat, solle zusätzlich stets versuchen, in Fahrtrichtung zu stehen. „Dann lässt sich besser vorausschauen, was passiert“, rät Rüfer. Rüfers humorvoller Umgang erleichtert es ihm, mit Mitgliedern der Trainingsgruppe Situationen nachzustellen: etwa den Einstieg mit dem Rollstuhl über die Rampe am hinteren Buseinstieg und das Sichern des Rollstuhls während der Fahrt. Oder das Simulieren des toten Winkels, wenn vom Busfahrersitz aus durch die Rückspiegel niemand zu sehen ist, der fälschlicherweise hinterm Busheck steht.

Verkehrserziehung haben die Betreuer mit der Busschul-Gruppe, wie mit anderen in den Werkstätten, schon betrieben. Denn auf dem Weg von der Bushaltestelle „Pfaffenbrunnenstraße“ bis zu den Werkstätten gilt es mancher möglicher Gefahr zu begegnen, weil beispielsweise die Fahrbahn zu überqueren ist. Damit verbundene Ängste würde Leiterin Hartsuiker vor allem den Eltern der jungen erwachsenen Behinderten gerne nehmen, indem sie sich für eine neue Haltestelle direkt vor den Werkstätten einsetzt. „Dann würden mehr Beschäftigte den Bus in die Otto-Hahn-Straße benutzen“, ist sie sicher. HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch hat versprochen, sich für diese Haltestelle einzusetzen, wenn künftig die neue Buslinie 11 ohnehin direkt dort vorbei fährt.

Welchen unmittelbaren Nutzen aus dem bei HSB-Fachmann Rüfer Erlernten kann die Busschule nun für die Trainingsgruppe haben? Rainer Möller, Gruppenleiter im Berufsbildungsbereich, erzählt: „Wir fahren heute mit dem Bus zur Eisdiele. Wer will, kann es schon selbständig versuchen.“ Und er schaut weiter voraus: Fahraufträge per Bus ließen sich erledigen und weitere Ausflüge machen. Insgesamt gehe es darum, „Lust auf öffentlichen Nahverkehr zu machen“. Möller setzt darauf, dass die positiven Erfahrungen der Pilotgruppe auch bei anderen aus den Werkstätten das Interesse am selbständigen Bus Fahren wecken. Die Neugierde derer, die das Treiben in der Busschule beobachteten, scheint ihm Recht zu geben.

17.09.2008 Genehmigung liegt vor: HSB fährt weiter bis 2017 Nach Oben

„Der 12. September 2008 ist ein überaus glücklicher Tag für Hanau und die Hanauer Straßenbahn (HSB) in ihrem Jubiläumsjahr.“ So hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky auf den Bescheid des Regierungspräsidiums reagiert, die Linienkonzessionen für das Stadtbusnetz bis 2017 zu verlängern.

Kaminsky dankte den Beschäftigten der HSB und den Bürgerinnen und Bürgern für ihren Einsatz, das städtische Nahverkehrsunternehmen zu retten. Das Regierungspräsidium genehmigt mit seinem Bescheid vom 12. September den von der HSB im Juni abgegebenen Antrag für einen eigenwirtschaftlichen Linienverkehr. Diesen Antrag zu stellen, hatten die Stadtverordneten die HSB im April 2008 beauftragt. Die Genehmigungsbehörde schreibt in ihrer Begründung, mit dem Zurückziehen des Parallelantrags der Südhessenbus GmbH sei eine Auswahlentscheidung entfallen und die HSB zum Zug gekommen. Die neuen Konzessionen für den Stadtbusverkehr gelten bis zum 31. Mai 2017.

„Zweieinhalb Jahre lang hat die HSB intensiv gekämpft und sich so saniert, dass wir die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die neuen Konzessionen erfüllen können. Dafür gebührt den HSB-Beschäftigten ein herzliches Dankeschön“, formuliert OB Kaminsky als HSB-Aufsichtsratsvorsitzender weiter. Zugleich dankt er den Bürgerinnen und Bürgern der Brüder-Grimm-Stadt, die im Jahr 2006 mit ihren tausendfachen Unterschriften ihre Solidarität mit dem städtischen Nahverkehrsunternehmen bekundeten. Mindestens genauso wertvoll für die wirtschaftlich genesende HSB sei der seitherige Fahrgast-Zuwachs auf rund 10,5 Millionen Mitfahrende pro Jahr gewesen.

„Nun haben wir Planungssicherheit für die HSB“, freuen sich auch Michael Schweitzer als Geschäftsführer der BeteiligungsHolding Hanau als HSB-Mutter, HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch, HSB-Betriebsratsvorsitzender Henner Kussatz und ver.di-Bezirksgeschäftsführer Eberhard Lorenz in einer gemeinsamen Erklärung mit OB Kaminsky. Die HSB will nach eigenem Bekunden nun vor allem in puncto Umweltstandards und Kundenservice noch besser werden.

Die HSB gilt nach ihrem erfolgreichen Sanierungsprogramm seit 2005 jetzt als ein wirtschaftlich gesehen durchschnittlich gut geführtes Unternehmen, wie es die EU-Kommission verlangt. Das attestierte die von der Stadt zu diesem Zweck beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WIKOM. Dadurch lässt sich dokumentieren, dass der jährlich vorhersehbare und als Verlustausgleich geplante Aufwand für die BeteiligungsHolding Hanau als HSB-Mutter den von der EU-Rechtsprechung akzeptierten Umfang nicht überschreitet. Konkret heißt das, dass die HSB 2009 eine Defizitmarke von 3,5 Millionen Euro nicht überschreitet. Das gilt auch für die Folgejahre der Konzessionslaufzeit.

29.08.2008 Bürgerfest steht im Zeichen der HSB Nach Oben

Eröffnung des Hanauer Bürgerfestes
Oberbürgermeister Kaminsky und Stadtrat Piesold bei der Eröffnung des Hanauer Bürgerfestes

Das diesjährige Bürgerfest vom 5. bis 7. September steht im Zeichen des Jubiläums der Hanauer Straßenbahn. Deren 100-jähriges Bestehen ist auf dem beliebten Bürgerfest-Ansteckpin Thema, der als Motiv den gelb-roten Jubiläumsbus der HSB trägt.

Die traditionelle stadtgeschichtliche Foto-Ausstellung des Bürgerfestes dreht sich ebenfalls um 100 Jahre HSB. Auf 29 Ausstellungstafeln ist der Werdegang des städtischen Nahverkehrsunternehmens von der Ankunft des ersten Straßenbahnwagens 1908 bis zum heutigen Betrieb moderner Stadtbusse zu sehen. Wie immer ist parallel zur Ausstellung ein Bildband gleichen Inhalts zum Preis von 8,50 Euro erschienen. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch eröffnen die Ausstellung am Freitag, 5. September, um 18 Uhr in der Theaterarena des Bürgerfestes.
Eröffnung Bürgerfest 2008
Bürgerfest steht im Zeichen der HSB

Zusätzlich sind Motive aus der HSB-Geschichte auf der Main-Wasserwand zu sehen. Das ist an den drei Festtagen stets von 22 Uhr an der Fall.
Unweit vom Ausstellungszelt entfernt präsentiert sich die HSB auf einem eigenen Feststand, der so genannten Haltestelle. Das Programm dort eröffnet sie am Samstag, 6. September, um 11 Uhr mit einer historischen Gesprächsrunde. Dann erzählen HSB-Pensionäre und -Aktive Anekdoten aus der Unternehmensge¬schichte. Dazu passt das Geschichtenbuch, das die HSB anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens im Juni 2008 herausgebracht hat und das sie beim Fest neben anderen Fanartikeln wie Modellen des Jubiläumsbusses verkauft. Zum HSB-Programm auf dem Bürgerfest gehören auch von Hartmut Barth-Engelbart geschriebene und gelesene „Geschichten aus dem Nahverkehr“. Er hat dem Bus fahrenden Volk aufs Maul geschaut und gibt das Beobachtete in hessischer Mundart wieder. Er tritt am Samstag um 15 Uhr sowie am Sonntag um 11 Uhr und um 15.30 Uhr bei der HSB auf.

Die Square-Dance-Gruppe „Willy’s Railway Twirlers“, benannt nach HSB-Busfahrer Willi Sirsch als Gründer der Formation, lenkt die Aufmerksamkeit der Besucher am Samstag um 17.30 Uhr auf sich. Comedy-Walkacts der Gruppe „Damenwahn – Die Perlen Südhessens“ sind an der HSB-Haltestelle am Samnstag und Sonntag jeweils gegen 14 Uhr zu sehen. Den lautstarken Abschluss auf der HSB-Bürgerfestbühne bieten die Sambatrommler der Gruppe „Banda Tucada“.

Neben dem Bühnenprogramm bietet die HSB einen Miniaturblick auf ihr Betriebsgelände in der Daimlerstraße. Die maßstabgetreue Nachbildung misst 1,50 mal 2,70 Meter. Die HSB bietet in ihrem Stand verschiede Fanartikel an. Wer das Geschichtenbuch der HSB erwirbt, hat zudem die Chance, jeweils zwei Karten für den Auftritt der Band „Erste Allgemeine Verunsicherung“ am 14. September im Amphitheater Hanau zu gewinnen. In den Genuss davon kommen der Käufer des 48. und des 100. Buches – im Anklang an das 48. Bürgerfest und 100 Jahre HSB.

Selbstverständlich beteiligt sich die HSB beim Bürgerfest am beliebten Drachenbootrennen, das auf dem Main am 6. September stattfindet. Und abends steigen HSB-Beschäftigte zusammen mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky, zugleich HSB-Aufsichtsratsvorsitzender, zum Fackelschwimmen in den Fluss. Die HSB ist auch beim Kinder-Kulturfest des Bürgerfestes vertreten. Sie stellt an der Orangerie des Schlossparks von Freitag bis Sonntag einen Vorlesebus, den die Stadtbibliothek nutzt.

Das hundertjährige Bestehen des Unternehmens spielt auch bei anderen Angeboten des Kinder-Kulturfestes eine Rolle. So lassen das Hessische Puppenmuseum und die VHS-Jugendkunst¬schule Bastelbusse zusammenkleben und bemalen, eine Busfahrer-Figur herstellen und künstlerische Blicke aus der Straßenbahn werfen.
Die HSB gehört darüber hinaus zu den städtischen Betrieben, die beim erstmals stattfindenden städtischen Neubürger-Empfang am Festsonntag um 13 Uhr im Amphitheater ihren Service präsentieren. Das Nahverkehrsunternehmen verteilt aktuelle Fahrplanhefte gratis. Für HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch zeigt die große Bandbreite des HSB-Engagements in den Mainwiesen, „wie stark wir uns mit der Bürgerschaft Hanaus identifizieren“. Das sei die HSB dieser auch schuldig, denn die Kundentreue sei „stets vorbildlich und in den jüngsten Jahren noch gewachsen“.

27.08.2008 Neues Buch mit Geschichten aus der HSB-Geschichte Nach Oben

Die HSB schreibt in der Brüder-Grimm-Stadt seit 100 Jahren Geschichte. Liebevoll erzählte Geschichten aus ihrer Historie hat sie jetzt in einem 82-seitigen Buch zusammengefasst. Das Buch mit Fotos der ersten Straßenbahn von 1908 und eines modernen Linienbusses auf der Titelseite ist ab sofort für zehn Euro im Handel erhältlich.

Wie sich Claus Kaminsky in jungen Jahren die HSB-Busfahrt zu Opa und Oma in der Weststadt vertrieb, das beispielsweise ist in den vielen Anekdoten des Geschichte(n)-Buchs zu lesen. Lokalkolorit gehört zu vielen Episoden, wenn es etwa um alte Lamboyfest-Zeiten geht oder um Fahrerlebnisse in der „Knochemiel“, die das Hanauer Original Dietrich Brüggemann erzählt.
Aus den Anfangstagen der Straßenbahn bietet die HSB eine bisher unveröffentlichte Erzählung aus dem Fundus der Journalistin, Buchautorin und Main-Kinzig-Kulturpreisträgerin Ilse Werder. Die Hanauer Stadtverordnete Ulrike Hanstein hat einen gleichermaßen zum Schmunzeln anregenden wie auch ernsten Beitrag über den Wiederaufbau in Hanau nach 1945 und den Schwarzmarkt damals beigesteuert – aus Sicht ihres Großvaters als alter „Straßebähner“.

Zeitzeugen halten weitere spannende Rückblicke in die HSB-Anfänge ebenso wie in die jüngere Vergangenheit. So erzählt die heute 90-jährige Tochter des ersten HSB-Werkstattleiters Karl Mayer, wie ihre Mutter rot-gelbe Fähnchen als Schmuck für die Straßenbahn nähte. Ein anderer Beitrag beschreibt, wie mehrere Mitglieder der Familie Ehrhardt schon über ein halbes Jahrhundert in Diensten der HSB gestanden haben und noch stehen.

Über den ehemaligen Betriebsleiter „Papa Janz“ wird erzählt, wie er der HSB eine familiäre Atmosphäre verlieh. In mehreren Beiträgen kommt zum Ausdruck, wie die HSB-Belegschaft sich als „eingeschworene Gemeinschaft“ verstand. Der Start der Frauen am Bus-Lenkrad im Jahr 1998 ist ebenso Thema wie das Schwarzfahren aus Kunden- und Kontrolleursicht. Am Schluss gibt das Geschichte(n)-Buch mit einer Zeitachse einen Überblick über 100 HSB-Jahre. Der Band bietet teilweise bisher unveröffentlichte Fotos.

Das von Andrea Freund und Joachim Haas-Feldmann unter Mitwirkung von HSB-Mitarbeitern zusammengestellte Buch kostet zehn Euro. Es ist im HSB-Kundenzentrum Freiheitsplatz erhältlich, in der Tourist-Information des Hanauer Rathauses und in der Buchhandlung Am Freiheitsplatz. Das Buch ist auch per Internet zu bestellen.

19.08.2008 HSB-Sprüchebus ist unterwegs Nach Oben

Heidi strickt Boxhandschuhe. Hanau schimmert bunt. Hummer singen Blues. Wer an der Ampel neben oder hinter dem Wagen 88 der HSB steht, kann sich die Wartezeit auf vergnügliche Art und Weise vertreiben. Der Gelenkbus ist an den Seiten und am Heck mit den originellsten Sprüchen aus dem Abkürzungswettbewerb der HSB versehen, der im Frühling stattfand. Geschäftsführer Michael Takatsch hatte bei der Ziehung der Gewinner versprochen, dass sich 50 der rund 300 Einsendungen auf einem Bus wieder finden würden.

„Denken Sie mal quer und lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf“ hatte die HSB ihre Kunden im 100. Jahr ihres Bestehens aufgefordert. So ideenreich waren Sie! Dieser Satz steht über den vielen bunten Sprüchen, die vom großen kreativen Potenzial der Buskunden der Hanauer Straßenbahn zeugen.

06.06.2008 HSB schickt einen Cabriobus auf Tour Nach Oben

Zu ihrem 100. Geburtstag öffnet die Hanauer Straßenbahn GmbH am Sonntag, 15. Juni, von 11.30 bis 18.00 Uhr ihre Schranken und Tore auf dem Betriebsgelände in der Daimlerstraße. Ein vielfältiges Informations- und Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie erwartet die Besucher beim Tag der offenen Tür.
Wer sonst einen Bus steuert, Fahrkarten abrechnet oder die Korrespondenz erledigt, wird am Sonntag gemeinsam mit ganz vielen anderen Akteuren, die der HSB verbunden sind, für einen abwechslungsreichen Nachmittag sorgen. Tag der offenen Tür heißt, Blicke hinter die Kulissen des städtischen Nahverkehrsunternehmens werfen zu können. Mitarbeiter führen durch die weitläufige Werkstatt. Wer Lust hat, kann bei der Fahrt durch die Bus-Waschstraße dabei sein.
Eine Attraktion sind Touren mit dem Cabriobus der Erfurter Verkehrsbetriebe durch die Stadt. Die HSB verspricht ein ungewöhnliches Fahrgefühl. Wer einsteigen will, muss einen Euro bezahlen. Gestartet wird immer dann, wenn alle 45 luftigen Plätze besetzt sind.
In einem Simulator können Besucher ihre Fahrkünste unter widrigen Bedingungen testen. Im Jubiläumsbus sind Miniaturmodelle des Betriebshofs, der ersten Straßenbahn und verschiedener Bustypen sowie Kinderzeichnungen der Busschule ausgestellt.
Nicht nur für Bus-, sondern auch für Fußballfans hat die HSB ein besonderes Angebot: Wer mit dem Trikot der deutschen Nationalelf zum Tag der offenen Tür kommt, erhält ein kleines Geschenk. Konzertkarten für die ABBA-Night, die „Erste Allgemeine Verunsicherung“ und die „Hooters“ winken denjenigen, die beim Ergebnis-Würfeln für das EM-Spiel Österreich-Deutschland am 16. Juni richtig liegen. Wer dagegen mehr Action sucht, kann sich im Tischfußball und Torwandschießen versuchen.
Bewegung ist an vielen Stellen auf dem Betriebsgelände angesagt: Die Turngemeinde Hanau präsentiert sich mit Ju-Jutsu (13.30 Uhr), Cheerleadern (14 Uhr) und Rhythmischer Sportgymnastik (14.30 Uhr). Das Technische Hilfswerk sorgt für Nervenkitzel in der Seilschaukel. Die Jugendverkehrsschule hat einen Geschicklichkeitsparcours aufgebaut. Wie geschickt Vierbeiner mit einem speziell geschulten Geruchssinn sind, beweisen Spürhunde der Hessischen Bereitschaftspolizei. Sie demonstrieren, wie sie Rauschgift und Sprengstoff entdecken. Kindern bietet die HSB an, sich mit einem der Polizeihunde fotografieren zu lassen. Das Bild kann als Erinnerung an den Tag der offenen Tür zum 100. Geburtstag der Hanauer Straßenbahn mit nach Hause genommen werden.
Das Deutsche Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr gewähren Einblicke in ihre Einsatzfahrzeuge. Der Eigenbetrieb Hanau Verkehr und Entsorgung und die Stadtwerke Hanau sind mit einem Infostand vertreten. Das Klinikum Hanau stellt seine ambulante Pflege vor und misst darüber hinaus Blutdruck und Blutzuckerwert. Kinder können sich beim Schminken, Malen und Seilspringen amüsieren und Helium gefüllte Luftballons für 50 Cent auf die Reise schicken. Wessen Exemplar am weitesten fliegt, gewinnt eine Jahreskarte für die Hanauer Schwimmbäder.
Der Erlös aus dem Ballonwettflug, aus den Gewinnspielen und den Cabriobus-Fahrten kommt zu gleichen Teilen dem Kinderklinik-Förderverein „Sterntaler“ und „Phönix“, der Theatergruppe der Lebenshilfe Hanau, zugute.
Das Kulturprogramm bestreiten amüsante Comedy-Schaffnerinnen und eine Samba-Gruppe. Die Horex- und Oldtimerfreunde Hanau stellen ihre glänzend polierten Liebhaberstücke aus. Für Essen und Trinken ist beim Tag der offenen Tür reichlich gesorgt.

02.06.2008 „Hanaus schnuckelische Bobbelscher“ gewinnt Nach Oben

Eine glückliche Hand hat Oberbürgermeister Claus Kaminsky bei der Ziehung der einfallsreichsten Beiträge im Abkürzungswettbewerb der HSB bewiesen. Denn mit Marianne Müller aus Hanau gewann eine Teilnehmerin, die sich „Hanaus schnuckelische Bobbelscher“ als Alternativ-Abkürung für HSB hat einfallen lassen. Dieser Gedankenblitz aus dem Hessischen bedeutet frei übersetzt: Hanaus reizende (Klein-)Kinder. „Das passt hervorragend zur erwiesenermaßen familienfreundlichen Grundstimmung in unserer Stadt“, meinte Kaminsky hernach.
Die HSB hatte als erste publikumswirksame Aktion im derzeitigen Jahr ihres hundertjährigen Bestehens zum Querdenken aufgerufen. Das brachte weitere gute Ideen dafür hervor, was HSB noch heißen kann. Klaus Redner, der Zweitplazierte des Wettbewerbs aus Königstein, schlug vor, was für die HSB-Fahrgäste Alltag ist, nämlich der per Knopfdruck im Bus angezeigte Wunsch an den Busfahrer: „Halten Sie bitte!“. Zusammen mit OB Kaminsky zog HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch aus den insgesamt rund 300 Einsendern die ersten fünf. Matthias Hildebrandt aus Maintal landete mit der aus Bus-Kontrolleurssicht denkbaren Frage „Haben Sie bezahlt?“ auf Rang drei. Eine Werbung für die HSB formulierte Melanie Muecke aus Hanau als Viertplatzierte mit dem Slogan „Hanaus schnelle Busse“. Annika Bauscher aus Ronneburg schließlich füllte als Fünfte im Bunde den HSB-Teilnahmeschein mit dem Vorschlag „Heute schnell bewegt“ aus.
Die HSB hat als Preise für den Ersten zwei Karten für das Chris de Burgh-Konzert am 15. August im Philippsruher Schlosspark ausgelobt. Der Zweite kann sich an zwei Billets für den Auftritt von Laith Al-Deen am 13. September im Amphitheater erfreuen. Der Dritte genießt einen Brunch zu zweit im Hanauer Hotel „Villa Stokkum“. Der Vierten schenkt die HSB eine Monatskarte. Die Fünfte erhält eine Business-Tasche.
„Für die 50 einfallsreichsten Beiträge aus dem Abkürzwettbewerb schaffen wir über längere Zeit eine Präsentationsplattform“, kündigte HSB-Chef Takatsch an. Denn sie werden auf einem HSB-Linienbus aufgeklebt und sind dann vermutlich von Ende Juli an täglich im Straßenbild der Brüder-Grimm-Stadt zu sehen. Darunter elegante Formulierungen wie „Hummeln sollen brummeln“, provokante wie „Hartz IV soll bleiben“ oder zum Schmunzeln anregende wie „Hinkelsteine sind bleistiftleicht“.

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HSB stellt mit Bundeshilfe Werkstattbeleuchtung auf LED um

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