Fünf neue Busse: Mehr Barrierefreiheit, mehr Komfort

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Die Hanauer Straßenbahn (HSB) hat ihre 55 Busse zählenden Flotte weiter erneuert. Sie nimmt drei Solo- und zwei Gelenkbusse in Betrieb, sie stammen abermals vom polnischen Hersteller Solaris. Deren „ständige Weiterentwicklung, was Barrierefreiheit, Fahrgast-Komfort und Umweltstandards angeht“ hätten bei der Herstellerauswahl „abermals überzeugt“, sagt Stadtrat Andreas Kowol, zuständig für ÖPNV und Umwelt und HSB-Aufsichtsratsvorsitzender. HSB-Geschäftsführer Michael Takatsch bilanziert: „Die relativ junge Zusammenarbeit mit Solaris hat sich bewährt, weil das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt.“

Die fünf neuen Busse sind insbesondere für Sehbehinderte noch ein Stück freundlicher geworden. So sind die Stop-Taster im Fahrzeug mit Blindenschrift versehen, wenn ein Fahrgast dem Fahrer seinen Ausstiegswunsch kundtun will. Genauso gilt das für die Außentaste an der hinteren Einstiegstür. Durch größere Stehperrons in den Solo- und den Gelenkbussen steht mehr Platz für Rollstuhl-Fahrende, Rollator-Nutzende und Eltern mit Kinderwagen zur Verfügung.
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Solaris hat darüber hinaus im Vergleich zu Vorgänger-Modellen nun eine höhere Anzahl postfreie Sitze eingebaut, was für Geh-Eingeschränkte von Vorteil ist. Das wurde möglich, weil im Chassis darunter Motorenbestandteile anders angeordnet wurden.
Mehr Sicherheit haben die Fahrgäste im Bereich der Türen. Wenn diese schließen, blinken LED-Leuchten im Innenraum zur Warnung Rot. Auch die gesamte Innenbeleuchtung funktioniert per LED, sie ist darüber hinaus stufenlos dimmbar.
Die neuen Gelenkbusse bieten im hinteren Bereich an der der dritten Tür ein zusätzliches Zielschild, damit der Blick auf den Haltestellen-Verlauf nicht nur in einigen Metern Entfernung beim Fahrer abzulesen ist. Eine neue Generation von Monitoren, die für Fahrgäste wichtige Informationen anzeigen, verfügt über eine weiter verbesserte Bildqualität.
„Videoüberwachung und Klimaanlage sind auch in unseren neuen Fahrzeugen selbstverständlich Standard“, unterstreicht HSB-Geschäftsführer Takatsch. Neu sei freilich, dass neben der Klimaanlage im Fahrgastraum für den Fahrer eine separate zur Verfügung stehe. Das erleichtere diesem die Arbeit insbesondere im heißen Hochsommer.
Die zwölf Meter langen Solobusse mit 210 KW und die 18 Meter langen Gelenkzüge mit 240 KW verfügen über Euro 6-Motoren. . „Dank dieser Motorengeneration gelingt es uns Mensch und Umwelt so weit wie möglich von Schadstoffbelastungen zu befreien“, betont Stadtrat Kowol. Die „strengsten Abgasstandards in Europa“ seien gerade für die HSB wichtig, da sie durch Hanauer Fußgängerzonen und viele Wohngebiete fährt.
Rund 1,2 Millionen Euro kosten die neuen Busse. Bei der Ausschreibung setzte sich der Hersteller Solaris durch.

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Neuer Geschäftsführer: Thomas Schulte

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